Biografie von Jessie Norman

Jessye Norman ist eine afroamerikanische Opernsängerin. Ihre reiche Sopranstimme deckt ein ungewöhnlich breites Spektrum ab, von klassischen bis hin zu modernen Kompositionen.

Frühe Jahre

Jessye Norman wurde am 15. September 1945 in Augusta, Georgia, geboren. Ihr Vater Silas war Versicherungsmakler und ihre Mutter Janie war Lehrerin. In der Familie gab es noch vier weitere Kinder. Musik war in der Familie sehr wichtig, und alle Kinder nahmen schon in jungen Jahren Klavierunterricht. Ihre Eltern förderten Jessye musikalisch, und sie begann im Alter von vier Jahren in Kirchenchören zu singen.

Normans erster Schritt in Richtung einer Gesangskarriere, der auf Vorschlag ihrer Chorlehrerin an der High School unternommen wurde, war die Teilnahme am Gesangswettbewerb Marion Anderson in Philadelphia, Pennsylvania, im Alter von XNUMX Jahren. Sie gewann den Wettbewerb nicht, aber ihr Gesang brachte ihr ein Vollstipendium an der Howard University in Washington, DC ein. Norman verliebte sich in die Oper, als sie zum ersten Mal eine Radiosendung der Metropolitan Opera hörte. „Ich war neun und wusste nicht, was los war, aber ich habe es einfach geliebt“, erzählte sie Charles Michner Vanity Fair Magazin durchlesen.

Debuts

Um ihr Studium zu finanzieren, nahm Norman 1968 am Internationalen Musikwettbewerb des Deutschen Rundfunks in München teil und gewann den ersten Preis. Diese berühmte Auszeichnung verschaffte ihr sofort breite Anerkennung und Engagements in ganz Deutschland, was zu einem Debüt im Dezember 1969 an der Deutschen Oper in Berlin, Deutschland, führte. Norman war immer wählerisch in Bezug auf ihr Repertoire (eine Liste von Opern, die für die Aufführung vorbereitet wurden). Sie folgte mehr ihren eigenen Instinkten und Interessen als den Ratschlägen ihrer Lehrer oder den Wünschen ihres Managements. Diese Neigung brachte sie mit der Deutschen Oper in Konflikt und zwang sie, selbst nach musikalischen Werken zu suchen, die ihrer Meinung nach ihren stimmlichen Fähigkeiten besser entsprachen.

Normans Suche führte sie nach Italien, wo sie im Frühjahr 1970 in Florenz sang. Im April 1972 debütierte sie an der Mailänder Scala in der Titelrolle von Verdi Aida. Ihr erster bekannter amerikanischer Auftritt fand in diesem Sommer in einer Konzertaufführung derselben Rolle im Hollywood Bowl statt. Später im Jahr 1972 etablierte sich Norman weiter in den Vereinigten Staaten mit einem All-Wagner-Konzert beim Tanglewood Festival in Lennox, Massachusetts, und einer Konzerttournee durch das Land. Im September dieses Jahres gab sie ihr Debüt in London, England, am Royal Opera House, Covent Garden.

Reisen

In den Jahren von 1973 bis 1975 trat Norman in der ganzen westlichen Welt auf – in Spanien, Holland, Deutschland, Schottland, Italien, England, Frankreich und Argentinien sowie in den Vereinigten Staaten – und spielte oft Werke außerhalb des Standardrepertoires.

1975 zog Norman nach London und hatte in den nächsten fünf Jahren keine inszenierten Opernauftritte. Während ihr Grund für den Rückzug darin bestand, dass sie ihre Stimme voll entwickeln musste, waren andere der Ansicht, dass dies eine Zeit war, in der sie sich Sorgen um ihr Gewicht und damit ihr Bühnenimage machte. Sie erzählte John Gruen davon New York Times „Meine Stimme lässt sich nicht kategorisieren. Ich mag so viele verschiedene Arten von Musik, dass ich mir nie erlaubt habe, mich auf eine bestimmte Tonlage zu beschränken.“

Im Oktober 1980 kehrte Norman in der Titelrolle von Richard Strauss (1864–1949) auf die Opernbühne zurück. Ariadne auf Naxos an der Hamburger Staatsoper in Hamburg, Deutschland. 1982 trat sie bei ihrem amerikanischen Bühnendebüt an der Philadelphia Opera als Dido in Henry Purcells (1659–1695) Dido und Aeneas und als Iokaste in Igor Strawinskys (1882–1971) Oedipus rex. Ihr Debüt an der New Yorker Metropolitan Opera fand im September 1983 statt. Sie sang bei der Amtseinführung von Präsident Ronald Reagan (21–) am 1985. Januar 1911, eine Einladung, die sie als Afroamerikanerin, als Demokratin und als Afroamerikanerin diskutierte Aktivist für nukleare Abrüstung. Aber sie nahm an und sang das Volkslied „Simple Gifts“.

Obwohl Norman um ihr Bühnenimage besorgt war, gelang es ihr oft, zu konvertieren

Ehrungen und aktuelle Arbeiten

Zu den zahlreichen Ehrungen, die Norman zuteil wurden, gehörten: Musikalisches Amerika ’s Musiker des Jahres, 1982; Ehrendoktortitel der Howard University (1982), des Boston Conservatory of Music (1984), der University of the South (1984) und der Harvard University (1998). 1984 wurde ihr von der französischen Regierung die Ehre zuteil, zum Commandeur de l’Ordre des Arts et des Lettres ernannt zu werden. Sie erhielt auch Auszeichnungen für viele ihrer Aufnahmen.

Normans Arbeit in den 1990er Jahren beinhaltete das Singen bei der Eröffnung der Produktion von an der Metropolitan Opera Ariadne auf Naxos 1993, Teilnahme an einer Gala für die New York Philharmonic 1995 und Auftritte bei Konzerten in der ganzen Welt.

Im März 1997 wurde Jessye Norman von den New Yorker Associated Black Charities beim elften jährlichen Black History Makers Awards Dinner für ihre Beiträge zur Kunst und zur afroamerikanischen Kultur geehrt. Norman hatte ihren ersten Auftritt in Russland im Jahr 2001. Sie sang bei der Gedenkzeremonie „Tribute in Light“ in New York City, um die Menschen zu ehren, die bei der Zerstörung des World Trade Centers am 11. September 2001 ums Leben kamen.

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