Biografie von Mae Jemison

Mae Jemison, eine Ärztin, war die erste Afroamerikanerin, die für das Astronautenausbildungsprogramm der National Aeronautic and Space Administration (NASA) ausgewählt wurde, und sie war die erste Afroamerikanerin, die in den Weltraum reiste.

Frühes Leben und Ausbildung

Mae Carol Jemison wurde am 17. Oktober 1956 in Decatur, Alabama, als jüngstes Kind von Charlie Jemison, einem Dachdecker und Zimmermann, und Dorothy (Green) Jemison, einer Grundschullehrerin, geboren. Ihre Eltern unterstützten und ermutigten alle Talente und Fähigkeiten ihrer Kinder; Jemisons Schwester Ada Jemison Bullock wurde Kinderpsychiaterin und ihr Bruder Charles Jemison wurde Immobilienmakler. Die Familie zog nach Chicago, Illinois, als Jemison drei Jahre alt war, um dort bessere Bildungsmöglichkeiten zu nutzen.

Während ihrer frühen Schuljahre verbrachte Jemison viele Stunden in ihrer Schulbibliothek und las über alle naturwissenschaftlichen Themen, insbesondere über Astronomie. Schon in jungen Jahren interessierte sie sich für die Raumfahrt. Während ihrer Zeit an der Morgan Park High School interessierte sie sich jedoch für eine Karriere als Ingenieurin. Als sie 1973 ihren Abschluss als Ehrenstudentin machte, ging sie mit einem National Achievement Scholarship an die Stanford University.

Jemison verfolgte ein Doppelstudium in Stanford und erhielt 1977 einen Bachelor-Abschluss in Chemieingenieurwesen und in afrikanischen und afroamerikanischen Studien. So wie sie in der High School gewesen war, war Jemison sehr in externe Aktivitäten involviert, einschließlich Tanz- und Theaterproduktionen, und sie diente als Vorsitzende der Black Student Union. Nach ihrem Abschluss trat sie in das Cornell University Medical College ein, um auf einen medizinischen Abschluss hinzuarbeiten.

Während ihrer Jahre in Cornell fand Jemison Zeit, ihren Horizont zu erweitern, indem sie Kuba und Kenia besuchte und studierte und in einem kambodschanischen Flüchtlingslager in Thailand arbeitete. Als sie 1981 ihren Abschluss in Medizin erhielt, erhielt sie ihre Ausbildung am Arbeitsplatz am Los Angeles County/University of Southern California Medical Center und gründete später eine Allgemeinpraxis. In den nächsten zweieinhalb Jahren war sie medizinische Offizierin des Peace Corps für Sierra Leone und Liberia, wo sie auch lehrte und medizinische Forschung durchführte.

einem Traum folgen

Nach ihrer Rückkehr in die Vereinigten Staaten im Jahr 1985 änderte sich Jemison beruflich und beschloss, einen lang gehegten Traum zu verwirklichen. Im Oktober desselben Jahres bewarb sie sich um die Zulassung zum Astronauten-Trainingsprogramm der NASA. Das Auswahlverfahren verzögerte sich nach der Explosion des Space Shuttles Herausforderer im Januar 1986, aber als sie sich ein Jahr später erneut bewarb, war Jemison eine von fünfzehn Kandidaten, die aus einem Feld von etwa zweitausend ausgewählt wurden. Sie wurde die erste Afroamerikanerin, die jemals in das Astronauten-Trainingsprogramm aufgenommen wurde.

Nach mehr als einem Jahr Ausbildung wurde Jemison Astronautin mit dem Titel Science-Mission Specialist, ein Job, der sie für die Durchführung von besatzungsbezogenen wissenschaftlichen Experimenten auf dem Space Shuttle verantwortlich machen würde. Am 12. September 1992 flog Jemison mit sechs anderen Astronauten an Bord der Astronauten ins All Endeavour auf Mission STS-47. Während ihrer acht Tage im Weltraum führte sie Schwerelosigkeits- und Reisekrankheitsexperimente an der Besatzung und an sich selbst durch, bevor sie am 20. September zur Erde zurückkehrte. Nach ihrem historischen Flug bemerkte Jemison, dass die Gesellschaft anerkennen sollte, wie viel sowohl Frauen als auch Angehörige anderer Minderheiten leisten können bei Gelegenheit beitragen.

Ehrungen und neue Herausforderungen

In Anerkennung ihrer Leistungen erhielt Jemison 1988 den Essence Science and Technology Award, wurde 1990 zur Gamma Sigma Gamma Woman of the Year ernannt, erhielt 1992 den Ebony Black Achievement Award und erhielt 1993 ein Montgomery Fellowship vom Dartmouth College 1992 wurde eine öffentliche Schule in Detroit, Michigan – die Mae C. Jemison Academy – nach ihr benannt. Jemison ist Mitglied der American Medical Association, der American Chemical Society und der American Association for the Advancement of Science und war von 1990 bis 1992 Mitglied des Board of Directors der World Sickle Cell Foundation. Sie ist auch Ausschussmitglied des American Express Geography Competition und Vorstandsmitglied des Center for the Prevention of Childhood Malnutrition.

Nachdem er das Astronautenkorps im März 1993 verlassen hatte, gründete Jemison die Jemison Group, ein Unternehmen, das fortschrittliche Technologien (wissenschaftliche Wege zur Erreichung eines praktischen Zwecks) erforscht, entwickelt und vermarktet. Sie ist außerdem Professorin am Dartmouth College, wo sie das Jemison Institute for Advancing Technology in Developing Countries gründete. Jemison gründete auch The Earth We Share, ein Wissenschaftscamp für Zwölf- bis Sechzehnjährige, das dabei hilft, die Problemlösungsfähigkeiten der Schüler zu verbessern. Sie bleibt beliebt

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