Julias Kinderbiographie

Die Köchin, Autorin und Fernsehpersönlichkeit Julia Child hat wahrscheinlich mehr für die französische Essenszubereitung getan als jeder andere in der Geschichte.

Frühen Lebensjahren

Julia Child wurde am 15. August 1912 in Pasadena, Kalifornien, als Julia McWilliams als eines der drei Kinder von John und Julia McWilliams geboren. Die Kinder wurden bequem erzogen: Sie wurden alle auf Privatschulen geschickt, und die Familie hatte Bedienstete, darunter einen Koch. Die Kinder, die alle ungewöhnlich groß waren, liebten den Sport im Freien. 1930 ging Julia auf das Smith College in Massachusetts, wo sie Geschichte studierte. Nach ihrem Abschluss nahm sie eine Stelle als Werbetexterin für eine Möbelfirma in New York City an und genoss ein aktives soziales Leben.

Arbeit und Ehe

Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs (1939–45) trat Julia dem Office of Strategic Services bei, in der Hoffnung, als Spionin arbeiten zu können. Sie wurde schließlich ins Ausland geschickt, aber sie arbeitete als Archivarin, schlief auf Feldbetten und trug eine Armeeuniform. Als sie 1943 in Ceylon (heute Sri Lanka) war, lernte sie Paul Cushing Child kennen, ein Mitglied einer angesehenen Bostoner Familie, der als Kartenhersteller arbeitete. Ihre Romanze blühte auf, als beide nach China versetzt wurden. Dort machte Paul, ein bekannter Liebhaber guter Küche, sie mit dem Kochen bekannt.

Nach dem Krieg begann Julia ein Kochstudium in Beverly Hills, Kalifornien. Sie und Paul heirateten im September 1946 und zogen nach Washington, DC, wo er eine Stelle beim Auswärtigen Dienst angenommen hatte. Nachdem er 1948 nach Paris, Frankreich, geschickt wurde, lernte Julia die französische Küche zu schätzen. Sie beschloss, etwas über die französische Küche zu lernen und schrieb sich nach dem Erlernen der Sprache an der berühmten Cordon Bleu-Kochschule ein. Mit zwei Kommilitoninnen, Simone Beck und Louisette Bertholle, gründete sie eine Kochschule namens L’Ecole des Trois Gourmandes (Schule der drei Feinschmecker). Julia begann mit Simone Beck an einem Kochbuch zu arbeiten und schrieb, während sie ihrem Mann folgte, als er in verschiedene Teile Europas geschickt wurde.

neue Popularität

1961 ging Paul in den Ruhestand und die Childs ließen sich in einem großen Haus mit einer gut ausgestatteten Küche in Cambridge, Massachusetts, nieder. Julias Buch Beherrschung der französischen Kochkunst, wurde im selben Jahr veröffentlicht. Mit seinen klaren Anweisungen und Erklärungen und seinen vielen nützlichen Fotos war es ein sofortiger Erfolg. Child wurde als Expertin gefeiert und begann, Artikel über das Kochen für Zeitschriften und Zeitungen zu schreiben. 1963 begann Child, nachdem er in einer Fernsehshow aufgetreten war, ein wöchentliches halbstündiges Kochprogramm, Der französische Koch. Dies erwies sich als noch erfolgreicher als ihr Buch: Ihr unkonventioneller Stil, ihre gute Laune, ihr Wissen und ihr Gespür für das Unterrichten machten sie sehr beliebt. Ihre Arbeit wurde 1965 mit einem Peabody Award und 1966 mit einem Emmy Award ausgezeichnet.

Französisches Kochbuch, basierend auf der Fernsehserie, wurde 1968 veröffentlicht. Weitere gut aufgenommene Kochbücher und Fernsehshows folgten, und in den 1970er und 1980er Jahren schrieb Child regelmäßig Kolumnen für Zeitschriften und trat neben ihrer eigenen Show häufig im Fernsehen auf. Sie war auch eine Gründerin des American Institute of Wine and Food, einer Vereinigung von Restaurants, die sich der Erweiterung des Wissens über Essen und Wein verschrieben hat.

Spätere Jahre

1989 erlitt der Ehemann von Child einen Schlaganfall und wurde in ein Pflegeheim verlegt. Sie kam mit ihrer Einsamkeit zurecht, indem sie trainierte, schrieb, öffentliche Reden hielt und an Fernsehprogrammen arbeitete. Sie lieferte sogar eine Cartoon-Stimme für ein Kindervideo. Im August 1992 zahlten 170 Gäste 100 Dollar oder mehr, um an ihrer 1993. Geburtstagsfeier teilzunehmen (der Erlös ging an das American Institute of Wine and Food). Sie wurde im Oktober XNUMX als erste Frau in die Culinary Institute Hall of Fame gewählt.

1994 starb Paul Child. Obwohl sie über seinen Tod traurig war, brachte sie in den nächsten zwei Jahren jeweils eine neue Kombination aus Buch und Fernsehserie heraus. Sie veranstaltete auch weiterhin eine jährliche Reise nach Italien für Feinschmecker. Im Jahr 2000 gewann Child die Legion d’Honneur, Frankreichs höchste Auszeichnung. 2001 zog sie nach Montecito, Kalifornien, und beaufsichtigte die Eröffnung eines nach ihr benannten Restaurants, Julia’s Kitchen in Napa, Kalifornien. 2002 schenkte sie die Küche ihres Hauses in Cambridge der Smithsonian Institution, wo sie als Ausstellungsstück im National Museum of American History restauriert wird.

Obwohl Julia Child eine starke Befürworterin der klassischen französischen Küche ist, änderte sie ihre Herangehensweise im Laufe ihrer Karriere, um moderne Bedürfnisse und Trends widerzuspiegeln, wie z. B. das Kochen mit weniger Fett und rotem Fleisch und die Konzentration auf schnell zuzubereitende Gerichte. Vor allem versucht sie, das Bewusstsein und die Wertschätzung der Öffentlichkeit für gesundes, gut zubereitetes Essen zu steigern.

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