Werner Heisenberg Biographie

Der deutsche Physiker Werner Heisenberg war führend in der Physik und erhielt 1932 den Nobelpreis für Physik für seine Entdeckung der Unbestimmtheitsrelation, die besagt, dass es unmöglich ist, die genaue Position und den Impuls eines Teilchens (kleines Stück Materie) gleichzeitig anzugeben Zeit.

Frühen Lebensjahren

Werner Karl Heisenberg wurde am 5. Dezember 1901 in Würzburg als Sohn von August und Annie Wecklein Heisenberg geboren. Als Junge begann Heisenberg früh mit dem Klavierspiel und spielte bereits mit dreizehn Meisterkompositionen. Es war jedoch das Engagement seines Vaters für akademisches Lernen, das ihn dazu veranlasste, die Wissenschaft zu verfolgen, die er liebte. Er absolvierte die Universität München, wo sein Vater Professor für griechische Sprache und Literatur war.

Heisenberg war auch ein regelmäßiger Wanderer und ein eifriger Student der klassischen Literatur und Philosophie. Familie und Freunde staunten nicht schlecht, als er sich selbst die Infinitesimalrechnung beibrachte (eine Rechenmethode in einer speziellen Notation) und als Teenager versuchte, eine wissenschaftliche Arbeit zu veröffentlichen. Obwohl sein stärkstes Interesse am Leben der Wissenschaft galt, war die Musik ein lebenslanger Begleiter für ihn. Als harter Arbeiter arbeitete Heisenberg drei Sommer lang auf einem Bauernhof, um sein Studium an der Universität München zu bezahlen. An der Universität, an der er sich 1920 immatrikulierte, knüpfte Heisenberg bald enge Kontakte zu Arthur Sommerfield, einer führenden Persönlichkeit der frühneuzeitlichen Physik. Nach weiterer harter Arbeit promovierte er 1923 in München. Von dort ging Heisenberg mit einem Rockefeller-Stipendium an das Niels-Bohr-Institut in Kopenhagen, Dänemark, wo er eifrig die kreativsten und aktuellsten Gedanken über atomare ( im Zusammenhang mit den kleinsten Massenteilchen) Theorie.

Seine wegweisenden Papiere

Das Bohrsche Institut war der perfekte Ort für den jungen Heisenberg, um sein Wissen und seine Interessen zu erweitern. Kaum hatte Heisenberg seinen Aufenthalt in Kopenhagen beendet, erarbeitete er eine vollständige Methode zur Berechnung der Energieniveaus von „Atomoszillatoren“ (Vorrichtungen zur Erzeugung von Wechselströmen). Die Methode brachte sehr gute Ergebnisse. Ein befreundeter Physiker ließ es an die schicken Physikalische Zeitschrift, wo es sofort unter dem Titel „On Quantum Mechanical Interpretation of Kinematic and Mechanical Relations“ gedruckt wurde. Heisenbergs Aufsatz brachte ihm sofort Ruhm und Anerkennung ein. 1926 wurde er zum Dozenten für Theorie ernannt

In Kopenhagen formulierte Heisenberg die berühmte Unschärferelation, die besagt, dass es unmöglich ist, den genauen Ort und Impuls eines Teilchens gleichzeitig anzugeben. Dies wurde in einem Artikel mit dem Titel „On the Visualizable Content of Quantum Theoretical Kinematics and Mechanics“ veröffentlicht. Auch Heisenbergs „Die physikalischen Grundlagen der Quantentheorie“ gilt auf diesem Gebiet als Klassiker. 1927, im Alter von 1932 Jahren, wurde er Professor für Theoretische Physik an der Universität Leipzig. XNUMX erhielt er den Nobelpreis für Physik. Während dieses Ausbruchs akademischer Aktivität heiratete er Elisabeth Schumacher. Sie hatten schließlich sieben Kinder.

fragwürdige Rolle im Krieg

Als theoretischer Wissenschaftler wurde Heisenberg zunächst gering geschätzt und von der Nazi-Regierung (deutsche Partei an der Macht von 1933–45 unter der Führung von Adolf Hitler [1889–1945]) sogar als verdächtig angesehen. Als jedoch der Zweite Weltkrieg (1939-45; ein Krieg zwischen Großbritannien, Frankreich, der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten gegen Deutschland, Italien und Japan) begann, ernannte ihn die Regierung zum Direktor der deutschen Uranbehörde (a gefährliches Element) und arbeitete an der Entwicklung einer Atombombe für Deutschland. Heisenberg wurde verhaftet und von April 1945 bis Sommer 1946 in englische Gefangenschaft gebracht. Seine Rolle während des Krieges ist weiterhin Gegenstand großer Debatten.

Spätere Karriere

Nach dem Zweiten Weltkrieg tat Heisenberg viel, um die wissenschaftliche Forschung neu zu organisieren. In den frühen 1950er Jahren arbeitete er an der Formulierung einer „einheitlichen [allumfassenden] Theorie der fundamentalen [Grund-] Teilchen“, wobei er die Rolle der Symmetrieprinzipien (mit ausgewogener Größe und Eigenschaften) betonte. Diese Theorie wurde 1958 auf einer internationalen Konferenz ausführlich diskutiert Einheitliche Feldtheorie der Elementarteilchen (1966).

1955 und 1956 schrieb und veröffentlichte Heisenberg Physik und Philosophie: Die Revolution in der modernen Wissenschaft. Er veröffentlichte auch das autobiografische (über sich selbst) Physik und darüber hinaus (1971), sowie mehrere Bücher, die sich mit der philosophischen und kulturellen Bedeutung der Atom- und Kernphysik befassen.

Heisenberg ging 1970 in den Ruhestand. 1973 begann sich sein Gesundheitszustand zu verschlechtern, und kurz darauf wurde er schwer krank und starb am 1. Februar 1976 in München, Deutschland.

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